Die Naginata ist eine aus einem langen Stab und einer gebogenen
Klinge bestehende Schwertlanze. Sie wurde früher als Waffe auf dem
Schlachtfeld, später in der Edo-Zeit (1603-1867) vorwiegend zur
Selbstverteidigung von Frauen der Samurai gebraucht.
Die Vorteile der Naginata liegen vor allem in der großen
Reichweite, wodurch sie in Kriegszeiten ausgezeichnet gegen berittene
Soldaten oder vom Pferd aus benutzt wurde, aber auch, um allein
mehrere Angreifer in Schach zu halten.
Das heutige Naginata (Atarashii-Naginata) wurde nach dem 2.
Weltkrieg aus der Kriegsform entwickelt und als Sport wieder
verbreitet.
Im Naginata gibt es zwei Wettkampfformen
- Shiai: zwei Naginataka treten in Rüstung (Kopf-, Rumpf-,
Hüft-, Schienbein- und Handschutz) gegeneinander an und versuchen
festgelegte Trefferflächen beim Gegner zu erreichen
- Engi: kata-Formen (Bewegungsabläufe in vorgeschriebener
Reihenfolge); zwei Naginataka treten als Team gegen ein weiteres
Naginata-Team an.
Verschiedene Berichte der Naginata Sektion:
1. Benkei Kyû-Freundschaftstunier in Leverkusen (26.02. - 27.02.2011)1. Naginata Probetraining in Berlin (13.02.2011)
7. Naginata Europameisterschaft in Mainz (05.11 - 07.11.2010)
7. Deutsche Naginata Meisterschaft in Mainz (19.06. - 20.06.2010)
Erfolge unserer Gruppe:2 Platz Engi (
1. Benkei Kyu Turnier) Stefan Pawlitke und Robert Starck (PSV Mainz)
3.Platz Engi (5.Deutsche Naginata Meisterschaft 2008)